Gemeinsam weniger allein - das Quartierszentrum nimmt teil an der Aktionswoche gegen Einsamkeit

Vom 22. bis 28.06.2026 fand die bundesweite Aktionswoche „Gemeinsam was bewegen“ statt. Einsamkeit nimmt in Deutschland stark zu, betrifft verschiedene Altersgruppen und kann zahlreiche gesundheitliche und soziale Folgen haben. Das von der Fernsehlotterie geförderte Quartierszentrum im Senioren-Zentrum St. Raphael beteiligte sich an der Aktionswoche und setzte mit verschiedenen Partnerinnen und Partnern zahlreiche Impulse, um auf die unterschiedlichen Facetten des Themas aufmerksam zu machen und den Austausch in der Gemeinde zu fördern.

Den Auftakt bildete am Montag der Versand eines Präventionsplakats an die örtlichen Betriebe. Das Plakat widmet sich dem oft übersehenen Thema Einsamkeit bei jungen Erwachsenen. Das Plakat soll Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber für die Herausforderungen sensibilisieren, die auch junge Menschen im Alltag und Berufsleben betreffen können, sowie die Zielgruppe der jungen Erwachsenen über die Betriebe erreichen. 

Am Dienstag beteiligte sich das Quartierszentrum an der Kampagne gegen Einsamkeit des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Dazu wurden zwei Varianten der offiziellen Kampagnenplakate für mehrere Wochen gut sichtbar in der Cafeteria des Senioren-Zentrums St. Raphael ausgestellt. „Wir wünschen uns, dass Besucherinnen und Besucher sowie Mitarbeitende das Thema aufgreifen und miteinander ins Gespräch kommen“, erklärt Louisa Rohe, Quartiersmanagerin.

Eine besondere Aktion folgte am Mittwoch mit dem Technologie-Workshop des Wurzelwerk-Möhnesee e. V., durchgeführt von Lisa Schirmer. Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Institutionen und Einrichtungen aus der Gemeinde erhielten dabei die Möglichkeit, mithilfe spezieller Simulationsmaterialien, die körperlichen Einschränkungen des Alters und Alterserkrankungen selbst nachzuvollziehen.  Des Weiteren informierte der Workshop auch über die Ursachen und Folgen von Einsamkeit im Alter und bot Raum für den fachlichen Austausch sowie die Entwicklung neuer Ideen zur Stärkung des sozialen Miteinanders.

Den Abschluss der Aktionswoche bildete am Donnerstag der PlauderPlatz auf dem Wickeder Markt. Dort konnten Bürgerinnen und Bürger unkompliziert ins Gespräch kommen und sich zum Thema Einsamkeit informieren. Der PlauderPlatz setzt ein sichtbares Zeichen für Austausch, Begegnung und gelebte Gemeinschaft. Denn manchmal kann schon ein offenes Gespräch helfen, um Einsamkeit zu überwinden.

Nach dem erfolgreichen Auftakt steht fest: Die Aktionswoche soll auch im kommenden Jahr wieder stattfinden und sich als fester Bestandteil der Arbeit des Quartierszentrums in der Gemeinde etablieren. Darüber hinaus bleibt das Thema Einsamkeit dauerhaft im Blick. Als Mitglied im Netzwerk MitMenschen des Kreisgesundheitsamts Soest engagiert sich das Quartierszentrum auch über die Aktionswoche hinaus dafür, Begegnungen zu fördern, Menschen miteinander zu vernetzen und Einsamkeit aktiv entgegenzuwirken. 

Eine lächelnde Frau in Schürze und Handschuhen sitzt an einem Tisch und interagiert mit einer anderen Frau, die ein Smartphone hält. Eine weitere Person steht daneben. Die Szene zeigt eine freundliche Zusammenarbeit in einem hellen Raum.
Sechs Informationsplakate zum Thema soziale Verbindung und Einsamkeit liegen auf einem Tisch ausgebreitet. Sichtbare Titel sind „Solutions to strengthen social connection“ und „Drivers of social isolation and loneliness“. Daneben befinden sich Stifte und ein Skizzenblatt.
Zwei Informationsblätter liegen auf einem Tisch. Das linke Blatt listet die Bestandteile eines „Altersanzugs“ auf, das rechte Blatt enthält eine Anleitung zur Anwendung, wie das Anziehen des Shirts und das Entnehmen von Geld aus dem Portemonnaie.
Auf einem Tisch sind diverse Gegenstände ausgebreitet: Skibrillen, schwarze Handschuhe, ein kleiner Fußball, ein Tennisball, eine Brieftasche und schwarze Gurte. Im Hintergrund stehen Stühle und ein Klavier.
Eine graue Ausstellungstafel zeigt sechs Sonnenbrillenpaare, die verschiedene Sehstörungen simulieren. Über jeder Brille befindet sich ein Etikett mit der deutschen Bezeichnung der Augenerkrankung, wie zum Beispiel „Katarakt grauer Star“ oder „Makuladegeneration“. Die Gläser verdeutlichen die jeweilige visuelle Einschränkung.
Ein freistehender Informationsständer präsentiert ein Plakat mit dem Slogan „Einsamkeit kommt nicht von allein" und dem Logo „Gemeinsam". Ein Mann in kariertem Hemd ist darauf abgebildet.

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