Laura Hesse leitet seit 2025 das Haus St. Raphael in Wickede. Im Interview spricht sie über ihre Motivation, ihre Vision – und darüber, was sie mit unserem Haus verbindet:
Schritt für Schritt in die Verantwortung
Schon während meines Bundesfreiwilligendienstes in einer Tagespflege für Seniorinnen und Senioren wurde mir klar: Meine berufliche Laufbahn soll in der Altenhilfe liegen. Diesen Entschluss setzte ich direkt in die Tat um und startete ein duales Studium im Gesundheitsmanagement mit dem Schwerpunkt Pflegemanagement in Düsseldorf. Im Anschluss arbeitete ich rund fünf Jahre in einem Senioren-Zentrum - als Qualitätsbeauftragte und Assistentin der Einrichtungsleitung. Mein nächster Schritt führte mich 2024 in das Traineeprogramm der Ordenswerke, wodurch ich im St. Raphael Wickede landete. Als Nachfolgerin von Thomas Heck leite ich das Senioren-Zentrum seit Oktober 2025.
1. Warum sind Sie zu den Ordenswerken gekommen?
Nach der Geburt unserer Tochter wollten mein Mann und ich dem „Großstadttrubel“ in Bielefeld entfliehen und entschieden uns dafür in die Heimat meines Mannes, das schöne Sauerland, zu ziehen. Für mich war klar, dass ich meinen beruflichen Weg bei einem karitativen Träger fortsetzen möchte. Nach meinem ersten Gespräch im Senioren-Zentrum St. Raphael wusste ich: Das ist eine gute Chance. Ich habe sofort die Herzlichkeit, transparente Kommunikation und Modernität der Einrichtung und des Trägers wahrgenommen und entschied mich für einen Start.
2. Was mögen Sie an Ihrer Arbeit?
Mir gefällt besonders die Abwechslung im Arbeitsalltag. Egal, ob innerhalb von St. Raphael oder im Geschäftsbereich Altenhilfe: Es ergeben sich immer wieder neue Projekte oder Veränderungen, die wir gemeinsam im Team erarbeiten und voranbringen. Gleichzeitig werden auch Schwierigkeiten oder Hürden gemeinschaftlich überwunden. Am meisten begeistert mich die Herzlichkeit und Leidenschaft, mit der eine Vielzahl an Kolleginnen und Kollegen für unsere Bewohnerinnen und Bewohner da ist. Uns alle verbindet das gemeinsame Ziel: Unseren Bewohnerinnen und Bewohnern in ihrer Pflegebedürftigkeit respektvoll und mit echter Zuwendung zur Seite zu stehen.
3. Womit verbringen Sie gerne Ihre Freizeit?
In meiner Freizeit bin ich hauptsächlich und am liebsten für meine Familie da. Mir ist wichtig, unserer dreijährigen Tochter eine liebevolle und unbeschwerte Kindheit zu schenken, sodass sie für ihren weiteren Lebensweg gewappnet ist. Abgesehen davon bin ich Mitglied einer Tanzgruppe, wobei wir bei diversen Veranstaltungen eine Mischung aus Hip-Hop und Dancehall auf die Tanzfläche bringen. Wenn sich bei schönem Wetter ein freier Moment ergibt, fahre ich auch gerne mit dem Motorrad über die kurvigen Straßen des Sauerlands.
4. Was begeistert Sie?
Mich begeistert die Arbeit mit und für Menschen. Es erfüllt mich, für die Menschen, die in ihrer Pflegebedürftigkeit auf Hilfe angewiesen sind, ein schönes, herzliches und qualitatives Umfeld zu gestalten. Gleichzeitig schätze ich die vielfältigen Möglichkeiten zur Weiterentwicklung - sowohl auf persönlicher Ebene als auch im Hinblick auf die positive Weiterentwicklung des Senioren-Zentrums St. Raphael. Und selbst wenn der Alltag manchmal herausfordernd ist, versuche ich bewusst, täglich das Glück in den kleinen Momenten zu sehen – gerade sie machen oft den Unterschied.